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Zeitungsartikel: Oberbergische Volkszeitung Nr. 254 | 2011-11-01 | Bild-Quelle: Wikimedia Commons (A. Vikhrov)

Technik aus Wiehl in Moskau

Weiershagen / Moskau

Mit den Kl√§ngen des "Schwanensee"-Balletts ist das weltber√ľhmte Moskauer Bolschoi-Theater am Freitag wiederer√∂ffnet worden. Der Wiehler Thomas Gillmeister verfolgte die Feier im Fernsehen - obwohl er dem Ballett und der Oper nur wenig abgewinnen kann. Trotzdem h√∂rte der Elektromeister genau zu. Denn die T√∂ne, die aus dem Fernsehen kamen, wurden mit Hilfe von Technik aus seinem Hause √ľbertragen. Viele deutsche Firmen haben an der 500 Millionen Euro teuren Sanierung des Theaters mitgewirkt (unsere Zeitung berichtete), die Firma Elektro-Gillmeister war eine davon. Das 18 Mitarbeiter starke Unternehmen aus Wiehl-Weiserhagen lieferte gemeinsam mit der Overather Firma Cavotec

35 Mikrofon-Aufz√ľge, die von der B√ľhnendecke Mikrofone zu S√§ngern oder Musikern hinablassen. Im Juni hatte Cavotec Firmenchef Thomas Gillmeister um Hilfe gebeten. Beide Unternehmen hatten schon bei anderen Projekten zusammengearbeitet. Mit Hilfe seiner Mitarbeiter plante Gillmeister das Innenleben der 40 mal 40 Zentimeter groő≤en Metallk√§sten. An die elektronische Steuerung hatten die Planer aus Moskau spezielle Anforderungen gestellt, berichtet der Firmenchef: "Die 35 Mikrofone sollten einzeln, in verschiedenen Gruppen oder alle auf einmal zur B√ľhne hinabgelassen werden k√∂nnen." F√ľr Gillmeister kein Problem. In Abstimmung mit Moskau standen die Planungen nach einer Woche. Gillmeister: "Nur einmal w√ľnschten die russischen Kollegen eine kleine Nachbesserung." Da ging's um die Kompatibilit√§t mit den Anschl√ľssen im Bolschoi-Theater. Weitere drei Wochen dauerte es, die 35 Schaltk√§sten zu bauen. Der Projektpartner aus Overath steuerte die mechanischen Komponenten bei. Der Auftrag hatte einen Wert von 20.000 Euro. Nach dem Er√∂ffnungsfest ist Thomas Gillmeister erleichtert: Der "Schwanensee" klang wunderbar, offenbar gibt's mit seinen Schaltk√§sten keine Probleme. Nur eines √§rgert ihn: "Im Fernsehen konnte ich die B√ľhnenmikros nicht entdecken. Sie sind unsichtbar angebracht." Wie sich seine Technik in Moskau macht, m√∂chte der 51-J√§hrige trotzdem mit eigenen Augen sehen. "Vielleicht reise ich mal nach Moskau und schaue mir alles vor Ort an."

Elektro Gillmeister hat einen Fitnessraum f√ľr Mitarbeiter eingerichtet

Um die Angestellten fit zu halten, daf√ľr dr√ľckten Chef und Chefin noch einmal selber die Schulbank. Mit dem Ergebnis, dass es bei Elektro Gillmeister in Wiehl jetzt einen Fitnessraum f√ľr die 15 Angestellten gibt. Die wissen zudem, wie man richtig hebt oder sich b√ľckt, ein Ergebnis der R√ľckenschule, die im Betrieb Einzug hielt. Unterst√ľtzt wurden Ilke und Thomas Gillmeister bei ihrem Kampf gegen R√ľcken- und Gelenkschmerzen vom Bonusprogramm zur betrieblichen Gesundheitsf√∂rderung der IKK Nordrhein.

‚ÄěWir haben uns √ľberlegt, was wir f√ľr die Fitness unserer Mitarbeiter tun k√∂nnen‚Äú, erz√§hlt Thomas Gillmeister. Seine Frau sei von Jugend an Sport begeistert und habe das auch an die Familie weiter gegeben. Dabei seien sie auf das Angebot der IKK gesto√üen, die bei erfolgreicher Teilnahme dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer einen Krankenkassen-Monatsbeitrag zur√ľck erstattet.

Sport macht Spaß, hilft gesund zu bleiben und stärkt das Betriebsklima: So haben Ilke und Thomas Gillmeister (Mitte) in ihrem Betrieb einen Fitnessraum eingerichtet.

Ilke und Thomas Gillmeister wurden geschult. Zudem erarbeiteten die Experten der Krankenkasse mit den Mitarbeitern der Elektro-Firma konkrete Ma√ünahmen, die den Arbeitsalltag erleichtern sollen. ‚ÄěDa die Betriebe ihre Arbeitsabl√§ufe selber am besten kennen, ist diese praktische Zusammenarbeit besonders wichtig‚Äú sagt Hans-Gerd K√∂nig von der IKK Nordrhein.

Nun wird bei Gillmeisters nicht nur gemeinsam gearbeitet, sondern auch Sport getrieben. ‚ÄěDas macht Spa√ü und unterst√ľtzt das gute Betriebsklima‚Äú, sagt der Chef. Und er plant schon weiter. Sobald das Wetter besser wird, m√∂chte er beispielsweise auch Radtouren anbieten.